Die Basi im Dialog ist eine lockere Veranstaltungsreihe der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, die erstmals 2022 etabliert wurde.
Hierbei treffen Expertinnen und Experten zum Thema der Veranstaltung in Diskussion zusammen und geben in einem kompakten, 45-minütigen Online-Format wertvolle Tipps und Hinweise für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Insbesondere die Mitglieder der Basi haben hier die Möglichkeit Ihre Aspekte im Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit stärker zu präsentieren.
Für viele Unternehmen wirkt die Gefährdungsbeurteilung (GBU) für psychische Belastung wie ein notwendiges Übel – aufwendig, schwer greifbar, wenig Nutzen. Gleichzeitig steigt die Zahl psychischer Erkrankungen mit hohen Folgekosten. Ein deutliches Warnsignal – verstärkt durch die Tatsache, dass auch Erkrankungen wie Rückenleiden oder Diabetes ihren Ursprung unter anderem in der Gestaltung der psychischen Belastungsfaktoren haben können. All dies zeigt, wie dringend ein wirksamer Umgang mit diesem Thema geworden ist.
Die zentrale Frage lautet daher: Wie gelingt eine GBU Psyche, die im betrieblichen Alltag wirklich etwas bewegt – statt nur als Pflichtaufgabe abgehandelt zu werden? Wo liegen echte Stellschrauben, und welche Erwartungen sind unrealistisch?
Darüber diskutieren Basi-Geschäftsführer Dr. Christian Felten und Ivon Ames, Arbeits- und Organisationspsychologin und Vizepräsidentin des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP). Sie ist engagierte Forscherin an der FernUniversität in Hagen und Geschäftsführerin der EVAO GmbH. Frau Ames verbindet idealerweise wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Beratungserfahrung.
Seien Sie dabei, wenn Sie auf der Suche nach dem richtigen Weg sind, um die mentale Gesundheit von Mitarbeitenden zu schützen, Fehlzeiten zu senken und Arbeit planbarer zu machen. Sie können sich online und kostenfrei an der interaktiven Diskussion beteiligen, die Fragen stellen, die Ihnen wichtig sind – damit gute Entscheidungen nicht erst dann getroffen werden, wenn Belastungen eskalieren.
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Nicht jede neue Herausforderung im Arbeitsleben braucht sofort eine neue Regel. Manchmal reicht ein Blick ins bestehende Regelwerk – ob Arbeitsschutz, Brandschutz oder andere Bereiche – um festzustellen: Es gibt bereits gute Grundlagen, die sich mit etwas Pragmatismus und gesundem Menschenverstand an neue Situationen anpassen lassen.
Wie ergänzen sich Arbeitsschutz und Normung aktiv in ihren Zielen? Welche Rolle spielen Normen im Arbeitsschutz? Diese und viele weitere Aspekte diskutierte Basi-Geschäftsführer Dr. Christian Felten mit den Expertinnen Dr. Bärbel Wernicke, Abteilungsleiterin „Leben und Umwelt“ im Deutschen Institut für Normung (DIN), und Angela Janowitz, Geschäftsführerin der Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN). Das DIN (Deutsches Institut für Normung) ist die unabhängige Plattform für Normung und Standardisierung in Deutschland und weltweit, während die KAN die die Arbeitsschutzexperten in den Normungsgremien unterstützt.
Zu Gast: Prof. Dr. Lars Adolph, wissenschaftlicher Leiter „Produkte und Arbeitssysteme“ sowie Koordinator KI bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Er tauschte sich mit Dr. Christian Felten, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi), vor allem zu den Chancen aus, die sich durch den Einsatz künstlicher Intelligenz im Arbeitsschutz eröffnen.
Arbeitsverdichtung vermeiden, die Digitalisierung meistern und Folgen des Klimawandels sowie der Dekarbonisierung bewältigen – das sind nur einige von vielen Herausforderungen, die künftig auf den Arbeitsschutz zukommen. Wie Risiken wissenschaftlich ermittelt werden und was in Betrieben schon jetzt getan werden kann, um ihnen zu begegnen, darum ging es in der hybriden Veranstaltung „Die Basi im Dialog mit der DGUV und der EU-OSHA“ in Berlin.
Systematische, zeitoptimierte Arbeitsplanung, etwa in der Industrie, kann für mehr Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sorgen – darin waren sich die Teilnehmenden bei der erfolgreichen Veranstaltung „Die Basi im Dialog“ einig.
Nachhaltige Unternehmen – im Arbeitsschutz gut aufgestellt
Unternehmen, die auf nachhaltigen Arbeitsschutz setzen, sind gut aufgestellt – auch wirtschaftlich. Darin waren sich die Gesprächspartner der ersten Ausgabe des Online-Formates „Die Basi im Dialog“ einig. Rund 200 Teilnehmende stellten viele Fragen an Dr. Christian Felten, Geschäftsführer der Basi, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, und seinen Gast Sebastian Bartels, Senior Vice President und Head of Global Sustainability Services der weltweit agierenden Experten-Organisation DEKRA.


